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Still, still, weils Kindlein schlafen will

11.04.2012

SV Rhodia AH - VFR Merzhausen AH 5:0 (2:0)

Aufstellung: Wolfgang Pfeffer, Alfred Böcherer, Marco Bienz, Günter Burgert, Hansjörg Hasenfratz, Christian Gordala, Michael Werner, Akkus Kadir, Udo Santa, Adam Küttner, Zacharias Iouannou, Matthias Gerber, Joachim Metzinger.
Tore: 20) 1:0 Eckball von Adam verwandelt Santa mit dem Kopf; 30.) 2:0 Gerber per Elfmeter nach Foul an Zacco; 48) 3:0 die scharfe Hereingabe von Adam verlängert Iouannou mit der Wade; 63) 4:0 Metzinger „zur Not“ mit rechts; 65) 5:0 Iouannou per Kopf.
Besondere Vorkommnisse: rote Karte für Merzhausen wegen Tätlichkeit.


Mit den Worten „die Regeln kennt ihr ja“ wurde die Passkontrolle eröffnet. Der Schiedsrichter wollte die Nummer diese Mal nicht nur vorgelesen haben; man sollte sie ihm auch zeigen. Für manchen ein schwieriges Unterfangen!


Gordi bedauerte die vielen, teils verletzungsbedingten Absagen. Man solle das Beste daraus machen. Erst mal defensiv gut stehen, den Ball in den eigenen Reihen jonglieren und nicht hektisch agieren. Mit dieser Marschrichtung sollte der noch fehlende Punkt eingefahren werden. Er wünschte ein gutes Spiel und dass sich jeder für jeden einsetzt.


Zu Beginn hatte man etwas Glück nicht in Rückstand zu geraten. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Rhodia aber immer stärker. Ein Freistoß von Hase landete am Lattenkreuz. In der 20.Minute war es dann so weit. Ein Eckball von Adam verwandelte Udo mit dem Kopf. Dann wurde Zacco im Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Es gab Elfmeter. Der für den sich früh verletzten Frosch gekommene Matze verwandelte sicher zum 2:0. Kurz vor dem Seitenwechsel blieb dem gut leitenden Schiedsrichter nichts anderes übrig, als einen Merzhausener Spieler wegen Tätlichkeit vom Platz zu stellen. Die Wade von Zacco brachte die Vorentscheidung zum 3:0. In der 55.Minute kam für den „Sankt Pauli Spielführer“ Aki Mezzo mit der ungewohnten Rückennummer 13 ins Spiel. Kurz darauf schien er Gordis Worte vom Jonglieren in den eigenen Reihen wörtlich genommen zu haben. Seine verzweifelten Versuche den Ball auf den starken linken Fuß zu legen beendete er mit einem für alle Anwesenden überraschenden Rechtsschuss – ins Tor! Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle die Unbestechlichkeit des Schreiberlings! Zacco krönte seine gute Leistung mit seinem Kopfball zum 5:0 Endstand. Auch wenn Merzhausen vielleicht nicht mit der besten Mannschaft angetreten ist, bleibt eine tolle Mannschaftsleistung und eine noch nie da gewesenen Ruhe auf dem Platz. Vielleicht dachte man an das Gute Nacht Lied:
Still, still, weil’s Kindlein schlafen will!


Die anschließende Siegesfeier wurde wegen des Spieles Dortmund gegen Bayern teilweise vor den Fernseher verlegt. Als Siegerbier gab es in Erinnerung an den Hamburg-Ausflug ein Flensburger. Mit einigen Plopps wurde der Abend, sehr zum Leidwesen von Langes Zahnarzt, eröffnet. Adam verfolgte das Spiel wegen seinem schwachen „Bayern-Herz“ lieber per Liveticker auf seinem Handy. Ob allerdings am Tag darauf Ralph das Dixi-Klo mit einer schwarz-gelben Zahnbürste gesäubert hat, ist (noch) nicht bekannt. Heiß diskutiert wurde die Promillegrenze von 1,5 Promille für Radfahrer. Tatsache ist, dass ab dieser Grenze ein Idiotentest angeordnet werden kann. Besteht man diesen nicht, ist der Führerschein weg. Dieser Umstand trieb so manchem Radfahrer Sorgenfalten auf die Stirn.

 
 
 

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